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Blog zum Thema Selbstcoaching und Selbstfürsorge

"Es geht darum, die Erinnerung wachzuhalten, achtsam zu sein für lebensfeindliche Tendenzen in uns selbst und in unserer Umgebung. Die größte Kraft, das mitfühlend zu erkennen, kommt, nach allem, was ich weiß, aus der Freude und der Dankbarkeit dafür, am Leben zu sein."

(Luise Reddemann)


Hinderliche Glaubenssätze identifizieren

Mein Sohn geht in die 7. Klasse, und im Fach Ethik hat er gerade das Thema "Glück". Die Kinder beschäftigen sich im Unterricht mit den eigenen Stärken und dass es wichtig ist, sich zu mögen, wie man ist. Und sie denken darüber nach, was Glück eigentlich bedeutet. Genauer gesagt, was macht Menschen persönlich glücklich (und was nicht), welchen Sinn hat das  Leben und wie findet man das heraus? Das finde ich toll! Und dann erzählt mir mein Sohn noch begeistert von den "Glücksbohnen"- da müsse er den ganzen Tag darauf achten, wenn etwas Schönes passiert und dann eine Bohne in seine rechte Hosentasche stecken. Am Abend gibt es dann eine Auswertung und er könne anhand der Anzahl der Bohnen sehen, was alles Gutes während des Tages passiert ist. Ich erkenne die bekannte Übung zur positiven Aufmerksamkeitslenkung, die ich auch meinen Klienten schon empfohlen habe, zumeist mit der Ergänzung, die positiven Ereignisse und Begebenheiten am Abend in einem Glückstagebuch festzuhalten. Klasse, denke ich, das deutsche Schulsystem ist noch nicht gänzlich verloren...Zuversichtlich meint mein Sohn, aufschreiben brauche er das alles nicht, das sei viel zu aufwendig und er wisse schon, wie das geht mit der postiven Sicht auf die Dinge...na wunderbar, endlich beschäftigen sich die Kinder mal mit was Sinnvollem in der Schule.....

 

Leider stehen den postiven Wahrnehmungen und Sichtweisen oftmals hinderliche Gedanken im Weg, die in vielen Menschen ein stetiges inneres Geplapper erzeugen-zumeist völlig unbewußt wie ein innerer Autopilot. Entstanden durch kritische Blicke, hochgezogene Augenbrauen, Augenrollen und tiefe Seufzer....durch Gesagtes oder Ungesagtes in der Interaktion mit den engsten Bezugspersonen aus der Vergangenheit. Diese negativen Gedanken haben sich in unseren Köpfen als negative Glaubenssätze festgesetzt. Sie verursachen in uns Zweifel, Ängste, Unentschlossenheit und sind oft die Ursache dafür, wenn wir in unbefriedigenden Lebenssituationen ausharren.

 

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Den Schutzmantel anziehen

Dies ist eine Übung zur Stärkung des Selbstwertgefühls und zur emotionalen Abgrenzung.

 

Es gibt Situationen und Phasen im Leben, wo du dich verletzlich und unsicher fühlst. Auch können bestimmte Menschen und Situationen Emotionen bei dir auslösen, denen du dich stark ausgeliefert fühlst. Hierfür gibt es eine wirksame Imaginationsübung, die dich stärkt und dich in eine distanziertere Haltung bringen kann, wodurch du dich sicherer und präsenter fühlen kannst.

 

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Ich will mein Leben leben! (-und was mich daran hindert)

Was sind deine Sehnsüchte, Wünsche und Vorstellungen vom Leben? Kann es sein, dass du deine Impulse immer mehr unterdrückst, je älter du wirst? Und wenn ja, warum?

Wie kannst du mit diesen Schranken im Kopf umgehen? Wie kann es trotzdem gehen, Überzeugungen zu leben und Herzenswünsche real werden zu lassen? Worin liegt der Sinn, es nicht zu tun? Um all das soll es in diesem Blog-Artikel gehen.

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Tagebuch der Freude

„Das Gehirn wird so, wie und wofür man es mit großer Begeisterung benutzt“, sagt Gerald Hüther, der bekannte Hirnforscher.


Dabei ist es unwichtig, ob die Begeisterung durch die eigene Vorstellung (in Form von Erinnerungen, Imaginationen oder Phantasiebildern) oder durch ein reales Erlebnis in der Gegenwart ausgelöst wird.

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Der innere Beobachter

Du hast die Fähigkeit, Dinge zu beobachten. Diese Fähigkeit kannst du dir zunutze machen, indem du deine innere Achtsamkeit entwickelst.

Achtsamkeit, ein Begriff, der einem seit geraumer Zeit an jeder Ecke begegnet, meint: Im jetzigen Augenblick präsent zu sein, die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu richten.

 

Das Erleben geschieht immer im jetzigen Moment, auch wenn du mit deinen Gedanken immer wieder in die Zukunft oder in die Vergangenheit abschweifst und damit beschäftigt bis, was gewesen ist und was noch passieren könnte. Doch nur im Hier und Jetzt kannst du voll da sein, nur mit der Aufmerksamkeit im jetzigen Moment entsteht echter Kontakt - zu anderen Menschen und zu dir selbst.

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Schreibend neue Wege gehen

photo by mrsdkrebs
photo by mrsdkrebs

Das ist er also-mein erster Blogeintrag. Eine Einweihung sozusagen.

Daher möchte ich mich in diesem Artikel auch einer ganz besonderen Sache widmen, die  vielen auf den ersten Blick vielleicht banal erscheint  und doch eine so große Wirkung hat:

dem Schreiben.

 

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